Hexenclub

„Hexen“ der traditionelle Abschluss des Schützenfestes für Unermüdliche

Zur Historie: Das Hexen fand lange Zeit bei Wegmann an der Königseschstraße statt. Mit zunehmender Bebauung war es bald nicht mehr möglich, die getrunkenen Biere umweltgerecht zu entsorgen. Daher wurde mit der Anmietung der Fläche an der „Dritten Schleuse“ in Bentlage vorrübergehend ein geeigneter Platz gefunden, der den störungsfreien Ablauf des Hexens garantierte. Aufgrund logistischer Gründe und neuen Umweltauflagen findet das Hexen seit einigen Jahren am Bierpavillon an der Vogelstange statt. Erwähnenswert ist auch die Spende des Hexenclubs, aus dem Erlös „Feiern mit Freunden“ anlässlich des 100 jährigen Bestehens des Schützenvereins im Jahre 2011 für die neue Vereinsfahne.

 

Nach dem Abschmücken und dem Aufräumen des Festplatzes findet das Hexen am Montag an der Vogelstange auf dem Festplatz Berbomstiege statt. Durch wachsende Beliebtheit des Hexens wird der Kreis der Hexenjünger zunehmend größer. Die Leitung und Durchführung des Hexens liegt in der Verantwortung von Joschi Ross, der Norbert Niemeyer als Hexenmeister nachfolgte. Unterstützt wird er durch das eingespielte Thekenteam Dieter Vehren und Heinz Seegers sowie dem „Küchenbullen“ Norbert Niemeyer und Chappy Klaßen am Grill und an der Pfanne. Bei Bratkartoffeln,  Grillfleisch, neuerdings sogar mit frisch geräuchertem Fisch und gekühltem Gerstensaft vom Fass lässt man in generationsübergreifender Runde das Schützenfest nochmals Revue passieren. Auf Geheiß des Hexenmeisters exhumiert der amtierende  Hexenkönig die im Vorjahr begrabene Flasche Schnaps. Nachdem jeder Hexenjünger mit einem guten Schluck aus der Flasche genügend Zielwasser zu sich genommen hat, wird zum fairen Wettkampf um die Hexenkönigswürde geschritten. Der Schützenbruder mit dem klarsten Blick und dem sichersten Wurf oder Fußballschuss  (oder vielleicht doch durch die magische Macht des Hexenmeisters) erringt die Hexenkönigswürde. Nach der Proklamation mit reichlich Wasser und dem Segen mit der WC-Bürste wird die Flasche durch den neuen Hexenkönig wieder für ein Jahr ehrenvoll begraben. Es wird noch bei dem ein oder anderen Glas Bier reichlich gelacht und über das vergangene Schützenfest und dem Schützenwesen im Allgemeinen  philosophiert. Am frühen Abend endet dann das Hexen, wobei einige Hartgesottene den letzten „Absacker“ noch bei unsere Vereinswirtin Barbara in der Jägerklause zu sich nehmen.

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